15 MM-G100-1.3505
Stahlkugeln
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Spezifikationen
Materialnummer

505299

Abmessungen

15

13,9000

Wälzlagerstahl

Technische Grundlagen Stahlkugeln

Kugeln werden als Wälzkörper in Wälzlagern eingesetzt. Darüber hinaus gibt es jedoch noch viele weiteren Einsatzgebiete wie z. B. in Kugelumlauflenkungen, Getrieben, Maschinenbau, Förderanlagen, Messgeräten, Spraydosen, Ventilen usw. Um die Vergleichbarkeit, Einheitlichkeit und Qualität von Stahlkugeln zu sichern, werden diese nach der Norm DIN 5401 gefertigt, welche Informationen zu Güteklassen, Grade, Härtegraden und Werkstoffen bietet.

 

 

Auswahl von Stahlkugeln

Bei der Auswahl von Stahlkugeln ist der Durchmesser der gewünschten Kugel entscheidend, ebenso wie die Oberflächengüte Grade. Ein weiteres Kriterium bei der Wahl der richtigen Stahlkugel ist der richtige Werkstoff, aus dem die Stahlkugel gefertigt wurde. Als Werkstoff kommen nahezu alle Stahlsorten in Frage wobei Wälzlagerstahl und Edelstahl am gebräuchlichsten sind. Der Einsatz von Edelstahlkugeln bietet eine gute Korrosionsbeständigkeit beispielsweise gegenüber Rost. 

 

Güteklassen

Die Oberflächengüte wird in Grade ausgedrückt, je kleiner das Grade, desto hochwertiger ist die Stahlkugel (siehe Toleranzen gehärteter Stahlkugeln). Im Maschinenbau werden Stahlkugeln Grade 20 – Grade 100 eingesetzt. Grade 3 sind Stahlkugeln mit der höchsten Präzision, Stahlkugeln Grade 200 und höher werden für einfache mechanische Anwendung eingesetzt.

Toleranzen und Härte

Toleranzen gehärteter Stahlkugeln nach DIN 5401

Toleranz VDwA bei G500 bis 700 anstelle von VDwL *) nur auf Anfrage

Härte durchgehärteter Wälzlagerstähle nach DIN 17230

*) Oberflächenhärte Die festgelegten Härtewerte werden bei der Wärmebehandlung erzielt. Durch die daran anschließende Hartbearbeitung kommt es zu einer Kaltverfestigung in der äußeren Randzone, die zu gewissen, nicht einkalkulierbarem Härtezuwachs führt. Im Oberflächenbereich kann der obere Grenzwert deshalb geringfügig überschritten sein. Bei großen Kugeln kann die Kernhärte gegenüber den im Randbereich gemessenen Werten geringfügig abfallen. **) Zulässig sind auch 62 bis 67 HRC; verbindlich ist jedoch die Prüfung nach Vickers.

Toleranzen gehärteter Kugeln aus nichtrostendem Stahl nach DIN 5401

Toleranzen nicht härtbarer Kugeln aus nichtrostendem Stahl nach DIN 5401

Härte und Werkstoffe

Definition und Begriffe

 

G         Klasse, Kugelqualität nach ISO 3290 und DIN 5401

Dw       Nenndurchmesser der Kugel

Dws     einzelner Durchmesser einer Kugel. Abstand zweier paralleler Ebenen, die die Kugeloberfläche berühren.

Dwm    mittlerer Durchmesser des Kugelloses. Arithmetisches Mittel aus größtem und kleinstem einzelnen Durchmesser Dws einer Kugel.

DwmL  mittlerer Durchmesser des Kugelloses. Arithmetisches Mittel aus größter und kleinster mittlerer Kugel ∆, Dwm in einem Los.

IG        Sortenintervall. Betrag in den das zulässige Abmaß des Nenndurchmessers der Kugel gleichmäßig aufgeteilt ist.

Los      eine bestimmte Anzahl von Kugeln, die unter gleichen Bedingungen (eine Maschinenfüllung) hergestellt werden.

Ra       Oberflächenrauheit nach DIN 4768

ST        Sortentoleranz. Bereich, in dem sich DwmL innerhalb einer Sorte bewegen darf (vom Betrag her gleich mit IG).

tDw      Formtoleranz. Abweichung von der Kugelform.

VDwA  Schwankung der Durchmesser in einer Sorte. Unterschied zwischen größtem und kleinstem mittlerem Durchmesser Dwm in einer Sorte. Gilt für G500 bis G700 und für Sonderkugeln.

VDwL  Schwankung der Durchmesser in einem Los. Unterschied zwischen größtem und kleinstem mittleren Durchmesser Dwm in einem Los. Gilt für G3 bis G200.

VDws  Differenz zwischen größtem und kleinstem einzelnen Durchmesser.

Sorte   Abstand der mittleren Kugel t, eines Loses (bei VDwL) bzw. der Teilmenge eines Loses (bei VDwA) zum Nenndurchmesser der Kugel Dw, gerundet
auf ein ganzzahliges Vielfaches des Sortenintervalls IG.

 

Für G3 bis G200 gilt:Die Lose werden nach ihrem statistischen Mittelwert den Sorten mitten zugeordnet, d. h. es ist an beiden Sortengrenzen ein maximaler Überhang von

 zulässig.

Außerdem ist eine weitere Überschreitung um 
möglich.

Für Sonderkugeln gilt: Sortierung nach DIN5401.