Typ
1/4"-G100-1.3505
1/4"-G100-1.4034
1/8"-G100-1.3505
1/8"-G100-1.4034
1/16"-G100-1.3505
1/16"-G100-1.4034
2 MM-G100-1.3505
2 MM-G100-1.4034
2,5 MM-G100-1.3505
2,5 MM-G100-1.4034
3 MM-G100-1.3505
3 MM-G100-1.4034
3,5 MM-G100-1.3505
3,5 MM-G100-1.4034
3/4"-G100-1.3505
Technische Grundlagen Stahlkugeln
Kugeln werden als Wälzkörper in Wälzlagern eingesetzt. Darüber hinaus gibt es jedoch noch viele weiteren Einsatzgebiete wie z. B. in Kugelumlauflenkungen, Getrieben, Maschinenbau, Förderanlagen, Messgeräten, Spraydosen, Ventilen usw. Um die Vergleichbarkeit, Einheitlichkeit und Qualität von Stahlkugeln zu sichern, werden diese nach der Norm DIN 5401 gefertigt, welche Informationen zu Güteklassen, Grade, Härtegraden und Werkstoffen bietet.
Auswahl von Stahlkugeln
Bei der Auswahl von Stahlkugeln ist der Durchmesser der gewünschten Kugel entscheidend, ebenso wie die Oberflächengüte Grade. Ein weiteres Kriterium bei der Wahl der richtigen Stahlkugel ist der richtige Werkstoff, aus dem die Stahlkugel gefertigt wurde. Als Werkstoff kommen nahezu alle Stahlsorten in Frage wobei Wälzlagerstahl und Edelstahl am gebräuchlichsten sind. Der Einsatz von Edelstahlkugeln bietet eine gute Korrosionsbeständigkeit beispielsweise gegenüber Rost.
Güteklassen
Die Oberflächengüte wird in Grade ausgedrückt, je kleiner das Grade, desto hochwertiger ist die Stahlkugel (siehe Toleranzen gehärteter Stahlkugeln). Im Maschinenbau werden Stahlkugeln Grade 20 – Grade 100 eingesetzt. Grade 3 sind Stahlkugeln mit der höchsten Präzision, Stahlkugeln Grade 200 und höher werden für einfache mechanische Anwendung eingesetzt.
Toleranzen und Härte
Toleranzen gehärteter Stahlkugeln nach DIN 5401

Härte durchgehärteter Wälzlagerstähle nach DIN 17230

Toleranzen gehärteter Kugeln aus nichtrostendem Stahl nach DIN 5401

Toleranzen nicht härtbarer Kugeln aus nichtrostendem Stahl nach DIN 5401

Härte und Werkstoffe

Definition und Begriffe
G Klasse, Kugelqualität nach ISO 3290 und DIN 5401
Dw Nenndurchmesser der Kugel
Dws einzelner Durchmesser einer Kugel. Abstand zweier paralleler Ebenen, die die Kugeloberfläche berühren.
Dwm mittlerer Durchmesser des Kugelloses. Arithmetisches Mittel aus größtem und kleinstem einzelnen Durchmesser Dws einer Kugel.
DwmL mittlerer Durchmesser des Kugelloses. Arithmetisches Mittel aus größter und kleinster mittlerer Kugel ∆, Dwm in einem Los.
IG Sortenintervall. Betrag in den das zulässige Abmaß des Nenndurchmessers der Kugel gleichmäßig aufgeteilt ist.
Los eine bestimmte Anzahl von Kugeln, die unter gleichen Bedingungen (eine Maschinenfüllung) hergestellt werden.
Ra Oberflächenrauheit nach DIN 4768
ST Sortentoleranz. Bereich, in dem sich DwmL innerhalb einer Sorte bewegen darf (vom Betrag her gleich mit IG).
tDw Formtoleranz. Abweichung von der Kugelform.
VDwA Schwankung der Durchmesser in einer Sorte. Unterschied zwischen größtem und kleinstem mittlerem Durchmesser Dwm in einer Sorte. Gilt für G500 bis G700 und für Sonderkugeln.
VDwL Schwankung der Durchmesser in einem Los. Unterschied zwischen größtem und kleinstem mittleren Durchmesser Dwm in einem Los. Gilt für G3 bis G200.
VDws Differenz zwischen größtem und kleinstem einzelnen Durchmesser.
Sorte Abstand der mittleren Kugel t, eines Loses (bei VDwL) bzw. der Teilmenge eines Loses (bei VDwA) zum Nenndurchmesser der Kugel Dw, gerundet
auf ein ganzzahliges Vielfaches des Sortenintervalls IG.
Für G3 bis G200 gilt:Die Lose werden nach ihrem statistischen Mittelwert den Sorten mitten zugeordnet, d. h. es ist an beiden Sortengrenzen ein maximaler Überhang von
zulässig.
Außerdem ist eine weitere Überschreitung um möglich.
Für Sonderkugeln gilt: Sortierung nach DIN5401.



