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Profitieren Sie von unserem Know-How und optimieren Sie die Lebensdauer Ihrer ASK-Produkte.


  1. Lagerung
    ASK wälzgelagerte Gelenkköpfe sind mit einem Korrosionsschutzmittel versehen und können in der Originalverpackung bei Temperaturen zwischen 10°C und 40°C und einer relativen Luftfeuchte < 60% über mehrere Jahre gelagert werden. Bei der Lagerung muss darauf geachtet werden, dass die Kartons nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, da sonst die Lagertemperaturen überschritten werden können.
  2. Konstruktion
    • Bei wälzgelagerten Gelenkköpfen Kräfte und Kraftrichtung (axial/radial) bei Stillstand und Betrieb ermitteln.
    • Besondere Kräfte und Kraftrichtung (axial/radial) bei Überlast, Blockade und Transport der Maschine ermitteln.
    • Umgebungsbedingungen (Temperatur, Staub, Vibrationen, etc.) ermitteln. 
    • Lagerluft, Wellen- und Bohrungstoleranz festlegen (Betriebstemperatur berücksichtigen)
    • Sicherheitsbeiwerte abhängig vom ungünstigsten Schadensfall wählen
    • Festigkeitsberechnung für aufnehmende Gehäusewand und statische Tragzahl für Lager berechnen.

      Bei allen Berechnungen Kraftrichtung (radial/axial) berücksichtigen und sicherstellen, dass das zulässige Verhältnis axial/radial nicht überschritten wird und die absoluten Kräfte nicht zu hoch sind.

      Achtung:
      • Deckel 2Z dienen lediglich der Sicherheit gegen Eintreten von Fremdkörpern, sind allerdings nicht als Dichtung geeignet.
      • Dichtungen 2RS dienen nicht der Abdichtung von Fluiden. Sie sind für den Betrieb bei normalen staub- und verschmutzungsfreier Umgebung geeignet.
        Bei besonderen Anforderungen an die Dichtung und zum Abdichten gegen Fluide, muss eine vom Lager getrennte Dichtung verwendet werden.
  3. Montage

    Die Temperatur des Gelenkkopfes muss während des Betriebs zwischen -10°C und +80°C liegen.

    vor dem Einbau:
    Welle oder Bolzen müssen gratfrei sein.
    Alle Teile müssen sauber und staubfrei sein.
    Metallisch blanke Flächen auf Grund von Korrosionsgefahr nicht mit bloßen Händen berühren.

    Einbau:
    Einpressen/Auspressen Welle oder Bolzen nur mit gleichmäßigem Druck auf den Innenring.
    Einpressen / Auspressen des Lageraußenrings nur mit gleichmäßigem Druck auf den Außenring.
    Gegebenenfalls Anleitung des Konstrukteurs der Maschine für das Vorspannen / Anstellen der Lager beachten.
    Achtung: Niemals Einbaukräfte über Wälzkörper leiten ( z.B. beim Einpressen des Lagers in Bohrung auf Innenring drücken ) Niemals durch Hämmern oder Schlagen ein oder ausbauen.

    Prüfung nach dem Einbau:
    Freigängigkeit des Innenrings prüfen.
    Bei den wälzgelagerten Gelenkköpfen kann  bei der Inbetriebnahme eine geringe Menge an Fett austreten. Dieses Fett sollte entfernt werden.
    Einbaulage des Gelenkkopfes zur Welle prüfen, um ein zu starkes Verkippen des Lagers auszuschließen.
  4. Betrieb

    Kontrolle:
    Es sollten folgende Punkte kontrolliert werden:
    Erwärmung, Laufgeräusch und Vibrationen des Gelenkkopfes während des Betriebes,
    Lagerluftzunahme, übermäßiger Verschleiß,
    Sitz der Befestigungsschrauben Sitz der Deckel und Dichtungen

    Schmierung:
    Wälzgelagerte Gelenkköpfe haben eine Lebensdauerschmierung und zusätzlich einen Schmiernippel um, je nach Bedarf und Anwendungsfall individuell nachschmieren zu können.

    Auf folgende Punkte sollte Acht genommen werden:
    Das Nachschmieren muss mit einer geeigneten Fettpresse erfolgen. Es muss dabei so lange Fett eingepresst werden, bis eine geringe Fettmenge an der Dichtung austritt.
    Achtung: Bei Zentralschmieranlagen muss gegebenfalls der Druck vor dem Eintritt in das Lager reduziert werden, da sonst Deckel und Dichtungen beschädigt werden können.

    Nachschmie
    rintervalle:
    Eine pauschale Aussage über die Kontroll- und Nachschmierintervalle ist nicht möglich, da sie von vielen Einflussfaktoren wie z.B. Umgebungsbedingungen Staub, Schmutz, Drehrichtung, Belastung, Temperatur etc. aber auch den Schäden die durch eine Ausfall entstehen können abhängig sind. Liegen dazu keine Erfahrungswerte vor sollte die Kontrolle täglich und vor jeder Inbetriebnahme nach einem Stillstand erfolgen. 

    Fette: Für die Schmierung von Wälzlagern haben sich korrosionsschützende druckfeste Fette auf Lithiumbasis oder Lithiumkomplex Metallseifenfette bewährt. Bei der Auswahl des Fettes bitte auch den Betriebstemperaturbereich der Lager beachten. Die Hersteller der Fette können Sie im Einzelfall beraten.
  1. Lagerung
    ASK wälzgelagerte Gelenklager sind mit einem Korrosionsschutzmittel versehen und können in der Originalverpackung bei Temperaturen zwischen 10°C und 40°C und einer relativen Luftfeuchte < 60% über mehrere Jahre gelagert werden. Bei der Lagerung muss darauf geachtet werden, dass die Kartons nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, da sonst die Lagertemperaturen überschritten werden können.
  2. Konstruktion
    • Die Wälzgelagerten Gelenklager müssen immer in einer Gehäusebohrung mit axialer Sicherung gelagert werden.

    • Bei Wälzgelagerten Gelenklagern Kräfte und Kraftrichtung (axial/radial) bei Stillstand und Betrieb ermitteln.

    • Besondere Kräfte und Kraftrichtung (axial/radial) bei Überlast, Blockade und Transport der Maschine ermitteln.

    • Umgebungsbedingungen (Temperatur, Staub, Vibrationen…….) ermitteln.

    • Lagerluft, Wellen- und Bohrungstoleranz festlegen (Betriebstemperatur berücksichtigen)

    • Sicherheitsbeiwerte abhängig vom ungünstigsten Schadensfall wählen.

    • Festigkeitsberechnung für aufnehmende Gehäusewand und statische Tragzahl für Lager berechnen.

    • Bei allen Berechnungen Kraftrichtung (radial/axial) berücksichtigen und sicherstellen, dass das zulässige Verhältnis axial/radial nicht überschritten wird und die Kräfte absolut nicht zu hoch sind.

    • Bei allen Berechnungen Kraftrichtung (radial/axial) berücksichtigen und sicherstellen, dass das zulässige Verhältnis axial/radial nicht überschritten wird und die absoluten Kräfte nicht zu hoch sind.

      Achtung:

      • Deckel 2Z dienen lediglich der Sicherheit gegen Eintreten von Fremdkörpern, sind allerdings nicht als Dichtung geeignet.
      • Dichtungen 2RS dienen nicht der Abdichtung von Fluiden. Sie sind für den Betrieb bei normalen staub- und verschmutzungsfreier Umgebung geeignet.
        Bei besonderen Anforderungen an die Dichtung und zum Abdichten gegen Fluide, muss eine vom Lager getrennte Dichtung verwendet werden.
  3. Montage

    Die Temperatur des Gelenklagers muss während des Betriebs zwischen -10°C und +80°C liegen.

    vor dem Einbau:
    Welle oder Bolzen müssen gratfrei sein.
    Alle Teile müssen sauber und staubfrei sein.
    Metallisch blanke Flächen auf Grund von Korrosionsgefahr nicht mit bloßen Händen berühren.

    Einbau:
    Einpressen/Auspressen Welle oder Bolzen nur mit gleichmäßigem Druck auf den Innenring.
    Einpressen / Auspressen des Lageraußenrings nur mit gleichmäßigem Druck auf den Außenring.
    Gegebenenfalls Anleitung des Konstrukteurs der Maschine für das Vorspannen / Anstellen der Lager beachten.
    Achtung: Niemals Einbaukräfte über Wälzkörper leiten ( z.B. beim Einpressen des Lagers in Bohrung auf Innenring drücken ) Niemals durch Hämmern oder Schlagen ein oder ausbauen.

    Prüfung nach dem Einbau:
    Freigängigkeit des Innenrings prüfen.
    Bei den wälzgelagerten Gelenklagern kann  bei der Inbetriebnahme eine geringe Menge an Fett austreten. Dieses Fett sollte entfernt werden.
    Einbaulage des Gelenklagers zur Welle prüfen, um ein zu starkes Verkippen des Lagers auszuschließen.
  4. Betrieb

    Kontrolle:
    Es sollten folgende Punkte kontrolliert werden:
    Erwärmung, Laufgeräusch und Vibrationen des Gelenklagers während des Betriebes,
    Lagerluftzunahme, übermäßiger Verschleiß,
    Sitz der Befestigungsschrauben Sitz der Deckel und Dichtungen

    Schmierung:
    Wälzgelagerte Gelenklager haben eine Lebensdauerschmierung und zusätzlich einen Schmiernippel um, je nach Bedarf und Anwendungsfall individuell nachschmieren zu können.

    Auf folgende Punkte sollte Acht genommen werden:
    Das Nachschmieren muss mit einer geeigneten Fettpresse erfolgen. Es muss dabei so lange Fett eingepresst werden, bis eine geringe Fettmenge an der Dichtung austritt.
    Achtung: Bei Zentralschmieranlagen muss gegebenfalls der Druck vor dem Eintritt in das Lager reduziert werden, da sonst Deckel und Dichtungen beschädigt werden können.

    Nachschmie
    rintervalle:
    Eine pauschale Aussage über die Kontroll- und Nachschmierintervalle ist nicht möglich, da sie von vielen Einflussfaktoren wie z.B. Umgebungsbedingungen Staub, Schmutz, Drehrichtung, Belastung, Temperatur etc. aber auch den Schäden die durch eine Ausfall entstehen können abhängig sind. Liegen dazu keine Erfahrungswerte vor sollte die Kontrolle täglich und vor jeder Inbetriebnahme nach einem Stillstand erfolgen. 

    Fette: Für die Schmierung von Wälzlagern haben sich korrosionsschützende druckfeste Fette auf Lithiumbasis oder Lithiumkomplex Metallseifenfette bewährt. Bei der Auswahl des Fettes bitte auch den Betriebstemperaturbereich der Lager beachten. Die Hersteller der Fette können Sie im Einzelfall beraten.
  1. Lagerung
    ASK Kurven- und Stützrollen sind mit einem Korrosionsschutzmittel versehen und können in der Originalverpackung bei Temperaturen zwischen 10°C und 40°C und einer relativen Luftfeuchte < 60% über mehrere Jahre gelagert werden. Bei der Lagerung muss darauf geachtet werden, dass die Kartons nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, da sonst die Lagertemperaturen überschritten werden können.
  2. Konstruktion
    • Das Gehäuse, das den Kurvenrollenbolzen aufnimmt, oder die Welle, auf der die Stutzrolle montiert wird, muss stark genug sein, um einer übermäßigen Verformung und Durchbiegung unter der zu erwartenden Belastung standzuhalten.

    • Die Gehäuseplanseite muss flach und rechtwinklig zur Gehäusebohrung sein und einen Durchmesser aufweisen der zumindest den Maßtabellen entspricht, damit die Lageranlaufscheibe eine entsprechende Unterstützung erhält.

    • Eine optimale Unterstützung wird dann erreicht, wenn die Fase 0,5 mm x 45 nicht übersteigt.

    • Wird ein engerer Lagersitz auf der Welle verlangt, so sollte diese einer J6-Passung nach ISO entsprechen

    • Kann das Lager nicht axial verklemmt werden, so ist auf eine enge axiale Passung in der Aufnahme, in der das Lager montiert wird, zu achten, damit eine axiale Verschiebung der Anlaufscheiben unter Belastung vermieden wird.

    • Bei allen Berechnungen ist die Kraftrichtung (radial/axial) zu berücksichtigen und sicherzustellen, dass das zulässige Verhältnis axial/radial nicht überschritten wird und die absoluten Kräfte nicht zu hoch sind.

  3. Montage

    vor dem Einbau:
    In einzelnen Fällen kann es bei offenen Lagern vorkommen, dass das Korrosionsschutzöl eintrocknet. Dann muss die Kurven oder Stützrolle vorher mit geeigneter Waschlösung (Petroleum) gereinigt werden.
    Welle oder Bolzen müssen gratfrei sein.
    Alle Teile müssen sauber und staubfrei sein.
    Metallisch blanke Flächen auf Grund von Korrosionsgefahr nicht mit bloßen Händen berühren.

    Einbau:
    Einpressen/Auspressen Welle oder Bolzen nur mit gleichmäßigem Druck auf den Innenring.
    Lager gegebenenfalls schmieren.
    Auf Anschluss der Schmierbohrung achten.
    Anweisung des Konstrukteurs der Maschine für das Anzugsmoment beachten.

    Bei der Montage von Kurven- und Stützrollen ist folgendes zu beachten:
    Bei der Montage von Kurvenrollen in einer Maschine sollte das radiale Schmierloch (in einer Linie mit dem McGill-Schriftzug) im unbelasteten Teil der Laufbahn liegen.

    Der für die Montage erforderliche Druck sollte auf den festen, inneren Teil des integrierten Bolzens wirken und nicht auf den Rand der Anlagescheibe. Die Mutter der Kurvenrolle sollte so fest angezogen werden, dass die Anlaufscheibe sicher gestutzt wird.

    Es ist darauf zu achten, dass die Befestigungsmutter nicht überdreht wird, da sonst im Bolzen übermäßige Spannungen entstehen können. Die Befestigungsmutter sollte nicht über die in der Maßtabelle angegebenen maximalen Drehmomentwerte hinaus angezogen werden.

    Stützrollen sollten mit dem Schmierloch im unbelasteten Teil der Laufbahn und entsprechend den Wellendurchmessern gemäß den Tabellenwerten montiert werden.

    Bei Einsatz unter schwerer Belastung muss das Lager axial verklemmt und auf eine vergütete Welle mit einer Toleranz von J6 nach der ISO-Norm montiert werden.

    Achtung: Niemals Einbaukräfte über Wälzkörper leiten ( z.B. beim Einpressen des Lagers in Bohrung auf Innenring drücken ) Niemals durch Hämmern oder Schlagen ein oder ausbauen.

    Prüfung nach dem Einbau:
    Beweglichkeit der Welle prüfen. Gegebenenfalls Lossitz prüfen.
  4. Transport

    Wenn die Kurven- und Stützrollen in eine Maschine/Anlage eingebaut wurden und dann der Transport zum Verwendungsort erfolgen soll, muss eine geeignete Transportsicherung vorgesehen werden. Bei Erschütterungen und Stößen können erhebliche Kräfte auf die stehende Kurven- und Stützrolle wirken, die zur Zerstörung der Wälzkörper und Laufbahnen führen können. Die Transportsicherung muss verhindern dass Erschütterungen beim Transport die stillstehenden Kurven- und Stützrollen beschädigen.

  5. Betrieb

    Die Temperatur der Lager muss während des Betriebes zwischen -15°C und +100°C liegen.


    Einsatz auf ebener Laufbahn:
    Kurven- und Stützrollen sind eine Komponente, von einer aus zwei Elementen bestehender Lagerkonstruktion. Die zweite Komponente ist die ebene Laufbahn oder die Kurvenscheibe, auf der sich die Lager bewegen. Daher muss eine passende Auswahl des Materials für Laufbahn bzw. Kurvenscheibe gewährleistet werden. Dies Auswahl hat eine direkte Auswirkung auf die Lebensdauer und die Wirksamkeit der Kurvenrollenanwendung. Werden die Lager als Führungsrollen eingesetzt, ist es oft schwierig für alle Maschinenteile, die gegen die Lager eingesetzt sind, eine hohe Härte und Zugfestigkeit zu erlangen. Im ökonomischen Interesse kann bei den meisten Einsatzfällen, bei denen die Maßhaltigkeit nicht extrem kritisch ist, ein relativ weich strukturiertes Material eingesetzt werden. Eine Laufbahn aus kaltgehärtetem Eisen mit einem geringen Kohlenstoffanteil bietet bei einer geringen Abnutzung der Laufbahn durch das Lager, generell eine zufriedenstellende Funktion des Lagers. Beim Einsatz von Kurven- und Stützrollen (z. B. bei Hubgeräten) ist es üblich, Profilstahlschienen als Lagerlaufbahnen zu verwenden. Hier hat sich das Härten der Laufbahnoberflache und eine geringe Laufbahnabnutzung bewährt, sofern keine übermäßigen Belastungen auftreten.

    Einsatz auf einer Kurvenscheibe:
    Anwendungen auf einer Kurvenscheibe sind in vieler Hinsicht ähnlich zu Anwendungen auf einer ebenen Laufbahn. Eine Ausnahme ist die erhöhte Drehzahl, infolge der Multiplikation von Umdrehungen pro Minute der Kurvenscheibe mit dem Quotienten aus Außendurchmesser Kurvenscheibe zu Außendurchmesser des eingesetzten Lagers.
    Auf Grund der erhöhten Drehzahl ist eine Ölschmierung zu bevorzugen. Sollte eine solche Schmiermöglichkeit nicht vorhanden sein, muss regelmäßig nachgefettet werden.
    Beim Einsatz von Kurvenscheiben mit eingefrästem Nockenprofil, besteht die Möglichkeit einer unterschiedlichen Rotation des Lageraußenrings, sowie einer hiervon abhängigen Belastungsumkehr. Dies kann zu einer übermäßigen Abnutzung der Kurvenscheibe oder des Lagers führen. Um dies zu verhindern, muss ein passender Härtegrad für Kurvenscheibe und Lager eingesetzt, sowie für eine reichliche Schmierung gesorgt werden.
    In geschlossenen Anwendungen dieser Art muss die Steigung und das Gefälle der Kurvenscheibe genau beobachtet werden, da die auftreffende Belastungsumkehr eine übermäßige Schockbelastung des Bolzens bzw. des Lagers auslösen kann. Die gleichen Vorsichtsmaßnahmen sollten bei gewöhnlichen kreisförmigen Kurvenscheiben angewendet werden. Momentane Belastungen, infolge von schnellen Steigungen der Kurvenscheibe müssen sorgfältig berechnet und unter der maximalen Festigkeit des Bolzens oder des Lagers liegen.
    Bei gewöhnlichen Kurvenscheibenkonstruktionen ist es möglich, das leistungsfähigste Material für beste Beständigkeit gegen Materialermüdung zu verwenden. Das zu erreichende Ziel ist ein hoher Härtegrad und eine gute Abnutzungsbeständigkeit der Laufbahnoberfläche. Es gelten die gleichen generellen Vorsichtsmaßnahmen hinsichtlich Zugfestigkeit, wie in Absatz "Einsatz auf einer ebenen Laufbahn" beschrieben. Bei Anwendungen mit hohen marginalen Lasten auf Kurvenscheibe oder Lager sollten sie bitte zuvor einen unserer Anwendungstechniker kontaktieren. > Kontakt
  6. Schmierung


    Nachschmieren bei Kurvenrollen:
    Kurvenrollen haben eine Schmiermöglichkeit, entweder durch das Bolzenende oder durch eine Bohrung im Bolzen. Die Größen bis zu 19 mm Außendurchmesser haben keine axiale Bohrung am Gewindeende; die Größen bis zu 26 mm Außendurchmesser keine Querbohrung durch den Gewindebolzen.
    Die zylindrisch gebohrten Enden der axialen Bohrungen sind für die Aufnahme von metrischen Einpress-Schmiernippeln geeignet. Verschlussstopfen werden mitgeliefert, so dass nicht genutzte, axiale Bohrungen abgedichtet werden können. Wird die Bohrung am Bolzen nicht für die Nachschmierung verwendet, sollte sie vom Gehäuse verdeckt werden. Für dieses Schmierloch wird daher kein Stopfen geliefert.

    Nachschmieren bei Stützrollen:
    Stützrollen haben eine Schmierbohrung im Innendurchmesser des Innenrings. Die Nachschmierung kann daher bei Bedarf durch eine Querbohrung der Welle erfolgen.
  1. Lagerung
    ASK Gelenkköpfe sind mit einem Korrosionsschutzmittel versehen und können in der Originalverpackung bei Temperaturen zwischen 10°C und 40°C und einer relativen Luftfeuchte < 60% über mehrere Jahre gelagert werden. Bei der Lagerung muss darauf geachtet werden, dass die Kartons nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, da sonst die Lagertemperaturen überschritten werden können.
  2. Konstruktion
    • Kräfte und Kraftrichtung (axial/radial) bei Stillstand und im Betrieb ermitteln, max. Kippwinkel berücksichtigen.
    • Besondere Kräfte und Kraftrichtung (axial/radial) bei Überlast, Blockade und Transport der Maschine ermitteln.
    • Umgebungsbedingungen (Temperatur, Staub, Vibrationen, etc.) ermitteln. 
    • Lagerluft, Wellen- und Bohrungstoleranz festlegen (Betriebstemperatur berücksichtigen)
    • Sicherheitsbeiwerte abhängig vom ungünstigsten Schadensfall wählen
    • Festigkeitsberechnung für aufnehmende Gehäusewand und statische Tragzahl für Lager berechnen.
    • Lebensdauerberechnung durchführen und max. zulässige Drehzahl festlegen.

      Bei allen Berechnungen Kraftrichtung (radial/axial) berücksichtigen und sicherstellen, dass das zulässige Verhältnis axial/radial nicht überschritten wird und die absoluten Kräfte nicht zu hoch sind.

      Warnung:
      Diese Lager
      haben eine Gleitfolie mit PTFE Gleitschicht. Diese Gleitschicht ist innert und völlig ungiftig. Bei Temperaturen über 320°C zersetzt sich die Folie und ist auch in kleinen Mengen extrem giftig, selbst nach dem Abkühlen. Die Lager sollten deshalb nicht über 150°C erwärmt werden!
  3. Montage

    vor dem Einbau:
    Welle oder Bolzen müssen gratfrei sein.
    Alle Teile müssen sauber und staubfrei sein.
    Metallisch blanke Flächen auf Grund von Korrosionsgefahr nicht mit bloßen Händen berühren.

    Einbau:
    Einpressen/Auspressen Welle oder Bolzen nur mit gleichmäßigem Druck auf den Innenring.
    Gelenkkopf mit Gewinde verschrauben und entsprechend der Konstruktion gegen lösen sichern.
    Anweisung des Konstrukteurs der Maschine für das Anzugsmoment beachten.

    Achtung: Niemals Einbaukräfte über Gleitfläche leiten (z.B. durch Einpressen des Lagers in Bohrung über Innenring) Niemals durch Hämmern oder Schlagen ein oder ausbauen. Beim Eindrücken des Bolzen ist darauf zu achten, dass dieser nicht verkanten kann.

    Prüfung nach dem Einbau:
    Freigängigkeit des Innenrings prüfen.
    Gegebenenfalls die Festlegung der Lagerluft prüfen.
    Einbaulage des Gelenkkopfes zur Welle prüfen, um ein zu starkes Verkippen des Lagers auszuschließen.
  4. Betrieb

    Die Temperatur des Gelenkkopfes muss während des Betriebs zwischen -10°C und +80°C liegen.

    Kontrolle:
    Es sollten folgende Punkte kontrolliert werden:
    Laufgeräusch und Vibrationen des Gelenkkopfes während des Betriebes,
    Lagerluftzunahme, übermäßiger Verschleiß,
    Beschädigungen am Innen- oder Außenring

    Schmierung:
    Die Gelenklager sind mit einer Gleitfolie ausgestattet, die sich durch extrem geringe Reibwerte auszeichnet und somit eine Schmierung überflüssig macht. Unsere Folien ermöglichen damit einen wartungsfreien Betrieb.
  1. Lagerung
    ASK Gelenkköpfe sind mit einem Korrosionsschutzmittel versehen und können in der Originalverpackung bei Temperaturen zwischen 10°C und 40°C und einer relativen Luftfeuchte < 60% über mehrere Jahre gelagert werden. Bei der Lagerung muss darauf geachtet werden, dass die Kartons nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, da sonst die Lagertemperaturen überschritten werden können.
  2. Konstruktion
    • Kräfte und Kraftrichtung (axial/radial) bei Stillstand und im Betrieb ermitteln, max. Kippwinkel berücksichtigen.
    • Besondere Kräfte und Kraftrichtung (axial/radial) bei Überlast, Blockade und Transport der Maschine ermitteln.
    • Umgebungsbedingungen (Temperatur, Staub, Vibrationen, etc.) ermitteln. 
    • Lagerluft, Wellen- und Bohrungstoleranz festlegen (Betriebstemperatur berücksichtigen)
    • Sicherheitsbeiwerte abhängig vom ungünstigsten Schadensfall wählen
    • Festigkeitsberechnung für aufnehmende Gehäusewand und statische Tragzahl für Lager berechnen.
    • Lebensdauerberechnung durchführen und max. zulässige Drehzahl festlegen.

      Bei allen Berechnungen Kraftrichtung (radial/axial) berücksichtigen und sicherstellen, dass das zulässige Verhältnis axial/radial nicht überschritten wird und die absoluten Kräfte nicht zu hoch sind.
  3. Montage

    vor dem Einbau:
    Welle oder Bolzen müssen gratfrei sein.
    Alle Teile müssen sauber und staubfrei sein.
    Metallisch blanke Flächen auf Grund von Korrosionsgefahr nicht mit bloßen Händen berühren.

    Einbau:
    Einpressen/Auspressen Welle oder Bolzen nur mit gleichmäßigem Druck auf den Innenring.
    Gelenkkopf mit Gewinde verschrauben und entsprechend der Konstruktion gegen lösen sichern.
    Anweisung des Konstrukteurs der Maschine für das Anzugsmoment beachten.

    Achtung: Niemals Einbaukräfte über Gleitfläche leiten (z.B. durch Einpressen des Lagers in Bohrung über Innenring) Niemals durch Hämmern oder Schlagen ein oder ausbauen. Beim Eindrücken des Bolzen ist darauf zu achten, dass dieser nicht verkanten kann.

    Prüfung nach dem Einbau:
    Freigängigkeit des Innenrings prüfen.
    Gegebenenfalls die Festlegung der Lagerluft prüfen.
    Einbaulage des Gelenkkopfes zur Welle prüfen, um ein zu starkes Verkippen des Lagers auszuschließen.

    Achtung: Gelenklager sind ab Werk nicht geschmiert und müssen in jedem Fall vor Inbetriebnahme geschmiert werden. Daher die Funktion der Schmierung nach der Montage prüfen in dem so lange Fett eingepresst wird bis Fett zwischen Innen und Außenring austritt
  4. Betrieb

    Die Temperatur des Gelenkkopfes muss während des Betriebs zwischen -10°C und +80°C liegen.

    Kontrolle:
    Es sollten folgende Punkte kontrolliert werden:
    Laufgeräusch und Vibrationen des Gelenkkopfes während des Betriebes,
    Lagerluftzunahme, übermäßiger Verschleiß,
    Beschädigungen am Innen- oder Außenring

    Schmierung:
    Bei allen metallischen Gleitpaarungen ist die regelmäßige Schmierung entscheidend für die Gebrauchsdauer. Dafür haben sich korrosionsschützende druckfeste Fette auf Lithiumbasis oder Lithiumkomplex Metallseifenfette bewährt. Bei der Auswahl des Fettes bitte auch den Betriebstemperaturbereich der Lager beachten. Die Hersteller der Fette können Sie im Einzelfall beraten.

    Nachschmieren:
    Das Nachschmieren muss mit einer geeigneten Fettpresse erfolgen. Um eine gleichmäßige Schmierstoffverteilung zu erreichen sollte sowohl die Nachschmierung als auch die Anfangsschmierung am unbelasteten Gelenklager erfolgen.

    Nachschmierintervalle:
    Eine pauschale Aussage über die Kontroll- und Nachschmierintervalle ist nicht möglich, da die von vielen Einflussfaktoren wie z.B. Umgebungsbedingungen Staub, Schmutz, Drehrichtung, Belastung, Temperatur etc. aber auch den Schäden die durch eine Ausfall entstehen können abhängig sind. Liegen dazu keine Erfahrungswerte vor, sollte die Kontrolle täglich und vor jeder Inbetriebnahme nach einem Stillstand erfolgen.
  1. Lagerung
    ASK Gelenkköpfe sind mit einem Korrosionsschutzmittel versehen und können in der Originalverpackung bei Temperaturen zwischen 10°C und 40°C und einer relativen Luftfeuchte < 60% über mehrere Jahre gelagert werden. Bei der Lagerung muss darauf geachtet werden, dass die Kartons nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, da sonst die Lagertemperaturen überschritten werden können.
  2. Konstruktion
    • Kräfte und Kraftrichtung (axial/radial) bei Stillstand und im Betrieb ermitteln, max. Kippwinkel berücksichtigen.
    • Besondere Kräfte und Kraftrichtung (axial/radial) bei Überlast, Blockade und Transport der Maschine ermitteln.
    • Umgebungsbedingungen (Temperatur, Staub, Vibrationen, etc.) ermitteln. 
    • Lagerluft, Wellen- und Bohrungstoleranz festlegen (Betriebstemperatur berücksichtigen)
    • Sicherheitsbeiwerte abhängig vom ungünstigsten Schadensfall wählen
    • Festigkeitsberechnung für aufnehmende Gehäusewand und statische Tragzahl für Lager berechnen.
    • Lebensdauerberechnung durchführen und max. zulässige Drehzahl festlegen.

      Bei allen Berechnungen Kraftrichtung (radial/axial) berücksichtigen und sicherstellen, dass das zulässige Verhältnis axial/radial nicht überschritten wird und die absoluten Kräfte nicht zu hoch sind.

      Warnung:
      Diese Lager
      haben eine Gleitfolie mit PTFE Gleitschicht. Diese Gleitschicht ist innert und völlig ungiftig. Bei Temperaturen über 320°C zersetzt sich die Folie und ist auch in kleinen Mengen extrem giftig, selbst nach dem Abkühlen. Die Lager sollten deshalb nicht über 150°C erwärmt werden!
  3. Montage

    vor dem Einbau:
    Welle oder Bolzen müssen gratfrei sein.
    Alle Teile müssen sauber und staubfrei sein.
    Metallisch blanke Flächen auf Grund von Korrosionsgefahr nicht mit bloßen Händen berühren.

    Einbau:
    Einpressen/Auspressen Welle oder Bolzen nur mit gleichmäßigem Druck auf den Innenring.
    Gelenkkopf mit Gewinde verschrauben und entsprechend der Konstruktion gegen lösen sichern.
    Anweisung des Konstrukteurs der Maschine für das Anzugsmoment beachten.

    Achtung: Niemals Einbaukräfte über Gleitfläche leiten (z.B. durch Einpressen des Lagers in Bohrung über Innenring) Niemals durch Hämmern oder Schlagen ein oder ausbauen. Beim Eindrücken des Bolzen ist darauf zu achten, dass dieser nicht verkanten kann.

    Prüfung nach dem Einbau:
    Freigängigkeit des Innenrings prüfen.
    Gegebenenfalls die Festlegung der Lagerluft prüfen.
    Prüfen, ob die Dichtungen nirgends streifen.
    Einbaulage des Gelenkkopfes zur Welle prüfen, um ein zu starkes Verkippen des Lagers auszuschließen.
  4. Betrieb

    Die Temperatur des Gelenkkopfes muss während des Betriebs zwischen -10°C und +80°C liegen.

    Kontrolle:
    Es sollten folgende Punkte kontrolliert werden:
    Laufgeräusch und Vibrationen des Gelenkkopfes während des Betriebes,
    Lagerluftzunahme, übermäßiger Verschleiß,
    Beschädigungen am Innen- oder Außenring

    Schmierung:
    Die Gelenklager sind mit einer Gleitfolie ausgestattet, die sich durch extrem geringe Reibwerte auszeichnet und somit eine Schmierung überflüssig macht. Unsere Folien ermöglichen damit einen wartungsfreien Betrieb.
  1. Lagerung
    ASK Gelenkköpfe sind mit einem Korrosionsschutzmittel versehen und können in der Originalverpackung bei Temperaturen zwischen 10°C und 40°C und einer relativen Luftfeuchte < 60% über mehrere Jahre gelagert werden. Bei der Lagerung muss darauf geachtet werden, dass die Kartons nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, da sonst die Lagertemperaturen überschritten werden können.
  2. Konstruktion
    • Kräfte und Kraftrichtung (axial/radial) bei Stillstand und im Betrieb ermitteln, max. Kippwinkel berücksichtigen.
    • Besondere Kräfte und Kraftrichtung (axial/radial) bei Überlast, Blockade und Transport der Maschine ermitteln.
    • Umgebungsbedingungen (Temperatur, Staub, Vibrationen, etc.) ermitteln. 
    • Lagerluft, Wellen- und Bohrungstoleranz festlegen (Betriebstemperatur berücksichtigen)
    • Sicherheitsbeiwerte abhängig vom ungünstigsten Schadensfall wählen
    • Festigkeitsberechnung für aufnehmende Gehäusewand und statische Tragzahl für Lager berechnen.
    • Lebensdauerberechnung durchführen und max. zulässige Drehzahl festlegen.

      Bei allen Berechnungen Kraftrichtung (radial/axial) berücksichtigen und sicherstellen, dass das zulässige Verhältnis axial/radial nicht überschritten wird und die absoluten Kräfte nicht zu hoch sind.
  3. Montage

    vor dem Einbau:
    Welle oder Bolzen müssen gratfrei sein.
    Alle Teile müssen sauber und staubfrei sein.
    Metallisch blanke Flächen auf Grund von Korrosionsgefahr nicht mit bloßen Händen berühren.

    Einbau:
    Einpressen/Auspressen Welle oder Bolzen nur mit gleichmäßigem Druck auf den Innenring.
    Gelenkkopf mit Gewinde verschrauben und entsprechend der Konstruktion gegen lösen sichern.
    Anweisung des Konstrukteurs der Maschine für das Anzugsmoment beachten.

    Achtung: Niemals Einbaukräfte über Gleitfläche leiten (z.B. durch Einpressen des Lagers in Bohrung über Innenring) Niemals durch Hämmern oder Schlagen ein oder ausbauen. Beim Eindrücken des Bolzen ist darauf zu achten, dass dieser nicht verkanten kann.

    Prüfung nach dem Einbau:
    Freigängigkeit des Innenrings prüfen.
    Gegebenenfalls die Festlegung der Lagerluft prüfen.
    Prüfen, ob die Dichtungen nirgends streifen.
    Einbaulage des Gelenkkopfes zur Welle prüfen, um ein zu starkes Verkippen des Lagers auszuschließen.

    Achtung: Gelenklager sind ab Werk nicht geschmiert und müssen in jedem Fall vor Inbetriebnahme geschmiert werden. Daher die Funktion der Schmierung nach der Montage prüfen in dem so lange Fett eingepresst wird bis Fett zwischen Innen und Außenring austritt
  4. Betrieb

    Die Temperatur des Gelenkkopfes muss während des Betriebs zwischen -10°C und +80°C liegen.

    Kontrolle:
    Es sollten folgende Punkte kontrolliert werden:
    Laufgeräusch und Vibrationen des Gelenkkopfes während des Betriebes,
    Lagerluftzunahme, übermäßiger Verschleiß,
    Beschädigungen am Innen- oder Außenring,
    Beschädigungen an den Dichtungen

    Schmierung:
    Bei allen metallischen Gleitpaarungen ist die regelmäßige Schmierung entscheidend für die Gebrauchsdauer. Dafür haben sich korrosionsschützende druckfeste Fette auf Lithiumbasis oder Lithiumkomplex Metallseifenfette bewährt. Bei der Auswahl des Fettes bitte auch den Betriebstemperaturbereich der Lager beachten. Die Hersteller der Fette können Sie im Einzelfall beraten.

    Nachschmieren:
    Das Nachschmieren muss mit einer geeigneten Fettpresse erfolgen. Um eine gleichmäßige Schmierstoffverteilung zu erreichen sollte sowohl die Nachschmierung als auch die Anfangsschmierung am unbelasteten Gelenklager erfolgen.

    Nachschmierintervalle:
    Eine pauschale Aussage über die Kontroll- und Nachschmierintervalle ist nicht möglich, da die von vielen Einflussfaktoren wie z.B. Umgebungsbedingungen Staub, Schmutz, Drehrichtung, Belastung, Temperatur etc. aber auch den Schäden die durch eine Ausfall entstehen können abhängig sind. Liegen dazu keine Erfahrungswerte vor, sollte die Kontrolle täglich und vor jeder Inbetriebnahme nach einem Stillstand erfolgen.
  1. Lagerung
    ASK Gelenklager sind mit einem Korrosionsschutzmittel versehen und können in der Originalverpackung bei Temperaturen zwischen 10°C und 40°C und einer relativen Luftfeuchte < 60% über mehrere Jahre gelagert werden. Bei der Lagerung muss darauf geachtet werden, dass die Kartons nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, da sonst die Lagertemperaturen überschritten werden können.
  2. Konstruktion
    • Kräfte und Kraftrichtung (axial/radial) bei Stillstand und im Betrieb ermitteln, max. Kippwinkel berücksichtigen.
    • Besondere Kräfte und Kraftrichtung (axial/radial) bei Überlast, Blockade und Transport der Maschine ermitteln.
    • Umgebungsbedingungen (Temperatur, Staub, Vibrationen, etc.) ermitteln. 
    • Lagerluft, Wellen- und Bohrungstoleranz festlegen (Betriebstemperatur berücksichtigen)
    • Sicherheitsbeiwerte abhängig vom ungünstigsten Schadensfall wählen
    • Festigkeitsberechnung für aufnehmende Gehäusewand und statische Tragzahl für Lager berechnen.
    • Lebensdauerberechnung durchführen und max. zulässige Drehzahl festlegen.
    • Vorspannkräfte für Lagerung festlegen.

      Bei allen Berechnungen Kraftrichtung (radial/axial) berücksichtigen und sicherstellen, dass das zulässige Verhältnis axial/radial nicht überschritten wird und die absoluten Kräfte nicht zu hoch sind.

      Warnung:
      Diese Lager
      haben eine Gleitfolie mit PTFE Gleitschicht. Diese Gleitschicht ist innert und völlig ungiftig. Bei Temperaturen über 320°C zersetzt sich die Folie und ist auch in kleinen Mengen extrem giftig, selbst nach dem Abkühlen. Die Lager sollten deshalb nicht über 150°C erwärmt werden!
  3. Montage

    vor dem Einbau:
    Welle oder Bolzen müssen gratfrei sein.
    Alle Teile müssen sauber und staubfrei sein.
    Metallisch blanke Flächen auf Grund von Korrosionsgefahr nicht mit bloßen Händen berühren.

    Einbau:
    Bei Lagern die am Außenring oder Innenring eine Schmierbohrung haben, das Lager so ausrichten, dass sich die Schmierbohrungen jeweils mit Gehäusebohrung oder Welle bzw. Bolzen überdecken.
    Einpressen/Auspressen Welle oder Bolzen nur mit gleichmäßigem Druck auf den Innenring.
    Gelenkkopf mit Gewinde verschrauben und entsprechend der Konstruktion gegen lösen sichern.
    Anweisung des Konstrukteurs der Maschine für das Anzugsmoment beachten.
    Lager gegebenenfalls schmieren.

    Achtung: Niemals Einbaukräfte über Gleitfläche leiten (z.B. durch Einpressen des Lagers in Bohrung über Innenring) Niemals durch Hämmern oder Schlagen ein oder ausbauen. Beim Eindrücken des Bolzen ist darauf zu achten, dass dieser nicht verkanten kann.

    Prüfung nach dem Einbau:
    Freigängigkeit des Innenrings prüfen.
    Gegebenenfalls die Festlegung der Lagerluft prüfen.
    Einbaulage des Lagers zur Welle prüfen, um ein zu starkes Verkippen des Lagers auszuschließen.
  4. Betrieb

    Die Temperatur des Lagers muss während des Betriebs zwischen -10°C und +80°C liegen.

    Kontrolle:
    Es sollten folgende Punkte kontrolliert werden:
    Laufgeräusch und Vibrationen des Gelenklagers während des Betriebes,
    Lagerluftzunahme, übermäßiger Verschleiß,
    Beschädigungen am Innen- oder Außenring

    Schmierung:
    Die Gelenklager sind mit einer Gleitfolie ausgestattet, die sich durch extrem geringe Reibwerte auszeichnet und somit eine Schmierung überflüssig macht. Unsere Folien ermöglichen damit einen wartungsfreien Betrieb.
  1. Lagerung
    ASK Gelenklager sind mit einem Korrosionsschutzmittel versehen und können in der Originalverpackung bei Temperaturen zwischen 10°C und 40°C und einer relativen Luftfeuchte < 60% über mehrere Jahre gelagert werden. Bei der Lagerung muss darauf geachtet werden, dass die Kartons nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, da sonst die Lagertemperaturen überschritten werden können.
  2. Konstruktion
    • Kräfte und Kraftrichtung (axial/radial) bei Stillstand und im Betrieb ermitteln, max. Kippwinkel berücksichtigen.
    • Besondere Kräfte und Kraftrichtung (axial/radial) bei Überlast, Blockade und Transport der Maschine ermitteln.
    • Umgebungsbedingungen (Temperatur, Staub, Vibrationen, etc.) ermitteln. 
    • Lagerluft, Wellen- und Bohrungstoleranz festlegen (Betriebstemperatur berücksichtigen)
    • Sicherheitsbeiwerte abhängig vom ungünstigsten Schadensfall wählen
    • Festigkeitsberechnung für aufnehmende Gehäusewand und statische Tragzahl für Lager berechnen.
    • Lebensdauerberechnung durchführen und max. zulässige Drehzahl festlegen.

      Bei allen Berechnungen Kraftrichtung (radial/axial) berücksichtigen und sicherstellen, dass das zulässige Verhältnis axial/radial nicht überschritten wird und die absoluten Kräfte nicht zu hoch sind.
  3. Montage

    vor dem Einbau:
    Welle oder Bolzen müssen gratfrei sein.
    Alle Teile müssen sauber und staubfrei sein.
    Metallisch blanke Flächen auf Grund von Korrosionsgefahr nicht mit bloßen Händen berühren.
    Gleitflächen des Lagers vor dem Einbau schmieren.

    Einbau:
    Bei Lagern die am Außenring oder Innenring eine Schmierbohrung haben, das Lager so ausrichten, dass sich die Schmierbohrungen jeweils mit Gehäusebohrung oder Welle bzw. Bolzen überdecken.
    Einpressen/Auspressen Welle oder Bolzen nur mit gleichmäßigem Druck auf den Innenring.
    Gelenkkopf mit Gewinde verschrauben und entsprechend der Konstruktion gegen lösen sichern.
    Anweisung des Konstrukteurs der Maschine für das Anzugsmoment beachten.
    Lager gegebenenfalls schmieren.

    Achtung: Niemals Einbaukräfte über Gleitfläche leiten (z.B. durch Einpressen des Lagers in Bohrung über Innenring) Niemals durch Hämmern oder Schlagen ein oder ausbauen. Beim Eindrücken des Bolzen ist darauf zu achten, dass dieser nicht verkanten kann.

    Prüfung nach dem Einbau:
    Freigängigkeit des Innenrings prüfen.
    Gegebenenfalls die Festlegung der Lagerluft prüfen.
    Einbaulage des Lagers zur Welle prüfen, um ein zu starkes Verkippen des Lagers auszuschließen.

    Achtung: Gelenklager sind ab Werk nicht geschmiert und müssen in jedem Fall vor Inbetriebnahme geschmiert werden. Daher die Funktion der Schmierung nach der Montage prüfen in dem so lange Fett eingepresst wird bis Fett zwischen Innen und Außenring austritt
  4. Betrieb

    Die Temperatur des Gelenklagers muss während des Betriebs zwischen -10°C und +80°C liegen.

    Kontrolle:
    Es sollten folgende Punkte kontrolliert werden:
    Laufgeräusch und Vibrationen des Lagers während des Betriebes,
    Lagerluftzunahme, übermäßiger Verschleiß,
    Beschädigungen am Innen- oder Außenring

    Schmierung:
    Bei allen metallischen Gleitpaarungen ist die regelmäßige Schmierung entscheidend für die Gebrauchsdauer. Dafür haben sich korrosionsschützende druckfeste Fette auf Lithiumbasis oder Lithiumkomplex Metallseifenfette bewährt. Bei der Auswahl des Fettes bitte auch den Betriebstemperaturbereich der Lager beachten. Die Hersteller der Fette können Sie im Einzelfall beraten.

    Nachschmieren:
    Das Nachschmieren muss mit einer geeigneten Fettpresse erfolgen. Um eine gleichmäßige Schmierstoffverteilung zu erreichen sollte sowohl die Nachschmierung als auch die Anfangsschmierung am unbelasteten Gelenklager erfolgen.

    Nachschmierintervalle:
    Eine pauschale Aussage über die Kontroll- und Nachschmierintervalle ist nicht möglich, da die von vielen Einflussfaktoren wie z.B. Umgebungsbedingungen Staub, Schmutz, Drehrichtung, Belastung, Temperatur etc. aber auch den Schäden die durch eine Ausfall entstehen können abhängig sind. Liegen dazu keine Erfahrungswerte vor, sollte die Kontrolle täglich und vor jeder Inbetriebnahme nach einem Stillstand erfolgen.
  1. Lagerung
    ASK Gelenklager sind mit einem Korrosionsschutzmittel versehen und können in der Originalverpackung bei Temperaturen zwischen 10°C und 40°C und einer relativen Luftfeuchte < 60% über mehrere Jahre gelagert werden. Bei der Lagerung muss darauf geachtet werden, dass die Kartons nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, da sonst die Lagertemperaturen überschritten werden können.
  2. Konstruktion
    • Kräfte und Kraftrichtung (axial/radial) bei Stillstand und im Betrieb ermitteln, max. Kippwinkel berücksichtigen.
    • Besondere Kräfte und Kraftrichtung (axial/radial) bei Überlast, Blockade und Transport der Maschine ermitteln.
    • Umgebungsbedingungen (Temperatur, Staub, Vibrationen, etc.) ermitteln. 
    • Lagerluft, Wellen- und Bohrungstoleranz festlegen (Betriebstemperatur berücksichtigen)
    • Sicherheitsbeiwerte abhängig vom ungünstigsten Schadensfall wählen
    • Festigkeitsberechnung für aufnehmende Gehäusewand und statische Tragzahl für Lager berechnen.
    • Lebensdauerberechnung durchführen und max. zulässige Drehzahl festlegen.
    • Vorspannkräfte für Lagerung festlegen.

      Bei allen Berechnungen Kraftrichtung (radial/axial) berücksichtigen und sicherstellen, dass das zulässige Verhältnis axial/radial nicht überschritten wird und die absoluten Kräfte nicht zu hoch sind.

      Warnung:
      Diese Lager
      haben eine Gleitfolie mit PTFE Gleitschicht. Diese Gleitschicht ist innert und völlig ungiftig. Bei Temperaturen über 320°C zersetzt sich die Folie und ist auch in kleinen Mengen extrem giftig, selbst nach dem Abkühlen. Die Lager sollten deshalb nicht über 150°C erwärmt werden!
  3. Montage

    vor dem Einbau:
    Welle oder Bolzen müssen gratfrei sein.
    Alle Teile müssen sauber und staubfrei sein.
    Metallisch blanke Flächen auf Grund von Korrosionsgefahr nicht mit bloßen Händen berühren.

    Einbau:
    Einpressen/Auspressen Welle oder Bolzen nur mit gleichmäßigem Druck auf den Innenring.
    Einpressen / Auspressen des Lageraußenrings nur mit gleichmäßigem Druck auf den Außenring.
    Anweisung des Konstrukteurs der Maschine für das Anzugsmoment beachten.
    Lager gegebenenfalls schmieren.

    Achtung: Niemals Einbaukräfte über Gleitfläche leiten (z.B. durch Einpressen des Lagers in Bohrung über Innenring) Niemals durch Hämmern oder Schlagen ein oder ausbauen. Beim Eindrücken des Bolzen ist darauf zu achten, dass dieser nicht verkanten kann.

    Prüfung nach dem Einbau:
    Freigängigkeit des Innenrings prüfen.
    Gegebenenfalls die Festlegung der Lagerluft und der Gehäusetoleranz prüfen.
    Prüfen, ob die Dichtungen nirgends streifen.
    Einbaulage des Lagers zur Welle prüfen, um ein zu starkes Verkippen des Lagers auszuschließen.
  4. Betrieb

    Die Temperatur des Gelenklagers muss während des Betriebs zwischen -10°C und +80°C liegen.

    Kontrolle:
    Es sollten folgende Punkte kontrolliert werden:
    Laufgeräusch und Vibrationen des Gelenklagers während des Betriebes,
    Lagerluftzunahme, übermäßiger Verschleiß,
    Beschädigungen am Innen- oder Außenring,
    Beschädigungen an den Dichtungen

    Schmierung:
    Die Gelenklager sind mit einer Gleitfolie ausgestattet, die sich durch extrem geringe Reibwerte auszeichnet und somit eine Schmierung überflüssig macht. Unsere Folien ermöglichen damit einen wartungsfreien Betrieb.
  1. Lagerung
    ASK Gelenklager sind mit einem Korrosionsschutzmittel versehen und können in der Originalverpackung bei Temperaturen zwischen 10°C und 40°C und einer relativen Luftfeuchte < 60% über mehrere Jahre gelagert werden. Bei der Lagerung muss darauf geachtet werden, dass die Kartons nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, da sonst die Lagertemperaturen überschritten werden können.
  2. Konstruktion
    • Kräfte und Kraftrichtung (axial/radial) bei Stillstand und im Betrieb ermitteln, max. Kippwinkel berücksichtigen.
    • Besondere Kräfte und Kraftrichtung (axial/radial) bei Überlast, Blockade und Transport der Maschine ermitteln.
    • Gelenklager müssen immer in einer Gehäusebohrung mit axialer Sicherung gelagert werden.
    • Umgebungsbedingungen (Temperatur, Staub, Vibrationen, etc.) ermitteln. 
    • Lagerluft, Wellen- und Bohrungstoleranz festlegen (Betriebstemperatur berücksichtigen)
    • Sicherheitsbeiwerte abhängig vom ungünstigsten Schadensfall wählen
    • Festigkeitsberechnung für aufnehmende Gehäusewand und statische Tragzahl für Lager berechnen.
    • Lebensdauerberechnung durchführen und max. zulässige Drehzahl festlegen.
    • Vorspannkräfte für Lagerung festlegen.

      Bei allen Berechnungen Kraftrichtung (radial/axial) berücksichtigen und sicherstellen, dass das zulässige Verhältnis axial/radial nicht überschritten wird und die absoluten Kräfte nicht zu hoch sind.

      Warnung:
      Diese Lager
      haben eine Gleitfolie mit PTFE Gleitschicht. Diese Gleitschicht ist innert und völlig ungiftig. Bei Temperaturen über 320°C zersetzt sich die Folie und ist auch in kleinen Mengen extrem giftig, selbst nach dem Abkühlen. Die Lager sollten deshalb nicht über 150°C erwärmt werden!
  3. Montage

    vor dem Einbau:
    Welle oder Bolzen müssen gratfrei sein.
    Alle Teile müssen sauber und staubfrei sein.
    Metallisch blanke Flächen auf Grund von Korrosionsgefahr nicht mit bloßen Händen berühren.
    Gleitflächen des Lagers vor dem Einbau schmieren.

    Einbau:
    Bei Lagern die am Außenring oder Innenring eine Schmierbohrung haben, das Lager so ausrichten, dass sich die Schmierbohrungen jeweils mit Gehäusebohrung oder Welle bzw. Bolzen überdecken.
    Einpressen/Auspressen Welle oder Bolzen nur mit gleichmäßigem Druck auf den Innenring.
    Einpressen / Auspressen des Lageraußenrings nur mit gleichmäßigem Druck auf den Außenring.
    Anweisung des Konstrukteurs der Maschine für das Anzugsmoment beachten.
    Lager gegebenenfalls schmieren.

    Achtung: Niemals Einbaukräfte über Gleitfläche leiten (z.B. durch Einpressen des Lagers in Bohrung über Innenring) Niemals durch Hämmern oder Schlagen ein oder ausbauen. Beim Eindrücken des Bolzen ist darauf zu achten, dass dieser nicht verkanten kann.

    Prüfung nach dem Einbau:
    Freigängigkeit des Innenrings prüfen.
    Gegebenenfalls die Festlegung der Lagerluft und der Gehäusetoleranz prüfen.
    Prüfen, ob die Dichtungen nirgends streifen.
    Einbaulage des Lagers zur Welle prüfen, um ein zu starkes Verkippen des Lagers auszuschließen.
  4. Betrieb

    Die Temperatur des Gelenklagers muss während des Betriebs zwischen -10°C und +80°C liegen.

    Kontrolle:
    Es sollten folgende Punkte kontrolliert werden:
    Laufgeräusch und Vibrationen des Gelenklagers während des Betriebes,
    Lagerluftzunahme, übermäßiger Verschleiß,
    Beschädigungen am Innen- oder Außenring,
    Beschädigungen an den Dichtungen

    Schmierung:
    Bei allen metallischen Gleitpaarungen ist die regelmäßige Schmierung entscheidend für die Gebrauchsdauer. Dafür haben sich korrosionsschützende druckfeste Fette auf Lithiumbasis oder Lithiumkomplex Metallseifenfette bewährt. Bei der Auswahl des Fettes bitte auch den Betriebstemperaturbereich der Lager beachten. Die Hersteller der Fette können Sie im Einzelfall beraten.

    Nachschmieren:
    Das Nachschmieren muss mit einer geeigneten Fettpresse erfolgen. Um eine gleichmäßige Schmierstoffverteilung zu erreichen sollte sowohl die Nachschmierung als auch die Anfangsschmierung am unbelasteten Gelenklager erfolgen.

    Nachschmierintervalle:
    Eine pauschale Aussage über die Kontroll- und Nachschmierintervalle ist nicht möglich, da die von vielen Einflussfaktoren wie z.B. Umgebungsbedingungen Staub, Schmutz, Drehrichtung, Belastung, Temperatur etc. aber auch den Schäden die durch eine Ausfall entstehen können abhängig sind. Liegen dazu keine Erfahrungswerte vor sollte die Kontrolle täglich und vor jeder Inbetriebnahme nach einem Stillstand erfolgen.

1 Lagerung

ASK Wälzlager sind mit einem Korrosionsschutzmittel versehen und können in der Originalverpackung bei Temperaturen zwischen 10°C und 40°C und einer relativen Luftfeuchte die geringer als 60% ist über mehrere Jahre gelagert werden. Bei der Lagerung muss darauf geachtet werden, dass die Kartons nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden da sonst die Lagertemperaturen überschritten werden können.

2 Konstruktion

Wälzlager müssen immer in einer Gehäusebohrung mit axialer Sicherung gelagert werden.
Kräfte und Kraftrichtung (axial/radial) bei Stillstand und Betrieb ermitteln.
Besondere Kräfte und Kraftrichtung (axial/radial) bei Überlast, Blockade und Transport der Maschine ermitteln.
Umgebungsbedingungen (Temperatur, Staub, Vibrationen, etc.) ermitteln.
Festlegen der Lagerungsart Fest- oder Loslager.
Art der Schmierung festlegen. Lebensdauerschmierung für -2Z und -2RS Ausführung, ÖL oder Fettschmierung für offene oder halboffene Ausführung.
Lagerluft, Wellen- und Bohrungstoleranz festlegen (Betriebstemperatur berücksichtigen).
Sicherheitsbeiwerte abhängig vom ungünstigsten Schadensfall wählen.
Festigkeitsberechnung für aufnehmende Gehäusewand und statische Tragzahl für Lager berechnen.
Lebensdauerberechnung durchführen und Höchstdrehzahl festlegen.
Vorspannkräfte für Lagerung festlegen.
Bei allen Berechnungen Kraftrichtung (radial/axial) berücksichtigen und sicherstellen, dass das zulässige Verhältnis axial/radial nicht überschritten wird und die Kräfte absolut nicht zu hoch sind.

Achtung:
Deckel 2Z oder Z sollen nur verhindern, dass große Partikel in das Lager gelangen und sind nicht als Dichtung geeignet.
Dichtungen 2RS oder RS sind nicht als Mediumabdichtung geeignet. Sie eignen sich für den Betrieb bei normaler staub- und verschmutzungsfreier Umgebung.
Bei besonderen Anforderungen an die Dichtung bzw. um Medien abzudichten muss eine vom Lager getrennte Dichtung verwendet werden.

3 Montage
3.1 Vor der Montage

In einzelnen Fällen kann es bei offenen Lagern vorkommen, dass das Korrosionsschutzöl eintrocknet. Dann muss das Lager vorher mit geeigneter Waschlösung (Petroleum) gereinigt werden.
Welle oder Bolzen und Bohrung müssen gratfrei sein.
Alle Teile müssen sauber und staubfrei sein.
Metallisch blanke Flächen nicht mit bloßen Händen berühren; Korrosionsgefahr.

3.2 Montage

Einpressen / Auspressen Welle oder Bolzen nur mit gleichmäßigem Druck auf den Innenring.
Einpressen / Auspressen des Lageraußenrings nur mit gleichmäßigem Druck auf den Außenring.
Lager gegebenenfalls schmieren.
Gegebenenfalls Anleitung des Konstrukteurs der Maschine für das Vorspannen / Anstellen der Lager beachten.
Achtung: Niemals Einbaukräfte über Wälzkörper leiten (z.B. beim Einpressen des Lagers in Bohrung auf Innenring drücken)
Niemals durch Hämmern oder Schlagen ein oder ausbauen.

3.3 Prüfung nach der Montage

Beweglichkeit der Welle prüfen. Gegebenenfalls Lossitz prüfen

Bei Lagern mit Deckeln 2ZZ oder Dichtung 2RS kann  bei der Inbetriebnahme eine geringe Menge an Fett austreten. Dieses Fett sollte entfernt werden.

4 Transport

Wenn die Lager in eine Maschine/Anlage eingebaut wurden und dann der Transport zum Verwendungsort erfolgen soll, muss eine geeignete Transportsicherung vorgesehen werden. Durch das Eigengewicht der Welle und des Rotors können bei Erschütterungen und Stößen erhebliche Kräfte auf das stehende Lager wirken, die zur Zerstörung der Wälzkörper und Laufbahnen führen können. Die Transportsicherung muss verhindern dass die Erschütterungen beim Transport das stillstehende Lager beschädigen.

5 Betrieb

Die Temperatur der Lager muss während des Betriebs zwischen –15°C und 100°C liegen.

5.1 Kontrolle

Es sollten folgende Punkte kontrolliert werden:
Erwärmung, Laufgeräusch und Vibrationen des Lagers während des Betriebes
Lagerluftzunahme, übermäßiger Verschleiß,
Sitz der Befestigungsschrauben,
Los- oder Festsitz der Welle,
Beschädigung der Bohrung in die das Lager eingebaut ist
Sitz der Deckel und Dichtungen

5.2 Schmierung
5.2.1 Geschlossen Lager  -ZZ oder -2RS

Mit Deckel oder Dichtung geschlossene Wälzlager sind mit einer einmal Fettfüllung ab Werk versehen. Ein Nachschmieren ist bei diesen Bauarten nicht möglich.

5.2.2 Offene Lager oder halboffene Lager
Offene Lager sind ohne Fettfüllung.

Bei halboffenen Lagern –Z oder –RS können, je nach vereinbartem Lieferzustand, mit Fett befüllt sein. In diesem Fall ist eine Schmierung mit Öl nicht möglich. Alternative Möglichkeiten finden Sie im folgenden Abschnitten.

5.2.2.1 Nachschmieren bei Fettfüllung
Das Nachschmieren muss mit einer geeigneten Fettpresse erfolgen. Es muss dabei so lange Fett eingepresst werden bis eine geringe Fettmenge an der Dichtung austritt.
Achtung bei Zentralschmieranlagen muss gegeben falls der Druck vor dem Eintritt in das Lager reduziert werden, da sonst der Deckel oder die Dichtung beschädigt werden können.

Es ist sinnvoll das Lager vor längeren Stillständen zu schmieren.
Nach dem Schmieren Lager kurz laufen lassen und austretende Fettmengen entfernen.

Fette:
Für die Schmierung von Wälzlagern haben sich korrosionsschützende druckfeste Fette auf Lithiumbasis oder Lithiumkomplex Metallseifenfette bewährt. Bei der Auswahl des Fettes bitte auch den Betriebstemperaturbereich der Lager beachten. Die Hersteller der Fette können Sie im Einzelfall beraten.

5.2.2.2 Nachschmierintervalle

Eine pauschale Aussage über die Kontroll- und Nachschmierintervalle ist nicht möglich, da die sie von vielen Einflussfaktoren wie z.B. Umgebungsbedingungen Staub, Schmutz, Drehrichtung, Belastung, Temperatur etc. aber auch den Schäden die durch eine Ausfall entstehen können abhängig sind. Liegen dazu keine Erfahrungswerte vor sollte die Kontrolle täglich und vor jeder Inbetriebnahme nach einem Stillstand erfolgen.

5.2.3 Ölschmierung

Wenn eine Schmierung mit Öl erfolgen soll muss durch konstruktive Maßnahmen dafür gesorgt werden, dass das Lager mit ausreichende aber nicht zu viel Öl versorgt wird.
Geeignete Schmierölsorten kann der Hersteller von Schmierölen nennen

    1. Lagerung

      ASK und ASAHI Gehäuseeinheiten sind mit einem Korrosionsschutzmittel versehen und können in der Originalverpackung bei Temperaturen zwischen 10°C und 40°C und einer relativen Luftfeuchte die geringer als 60% ist über mehrere Jahre gelagert werden. Bei der Lagerung muss darauf geachtet werden, dass die Kartons nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden da sonst die Lagertemperaturen überschritten werden können.
    2. Konstruktion
      1. Kräfte und Kraftrichtung (axial/radial) bei Stillstand und Betrieb ermitteln.
      2. Besondere Kräfte und Kraftrichtung (axial/radial) bei Überlast, Blockade und Transport der Maschine ermitteln.
      3. Umgebungsbedingungen (Temperatur, Staub, Vibrationen, etc.) ermitteln.
      4. Festlegen der Lagerungsart Fest- oder Loslager.
      5. Lagerluft und Wellentoleranz festlegen (Betriebstemperatur berücksichtigen).
      6. Sicherheitsbeiwerte abhängig vom ungünstigsten Schadensfall wählen.
      7. Festigkeitsberechnung für Gehäuse und statische Tragzahl für Lager berechnen.
      8. Lebensdauerberechnung durchführen und Höchstdrehzahl festlegen.
      9. Anzugsmomente der Befestigungsschrauben berechnen und Vorspannkräfte für Lagerung festlegen.

        Bei allen Berechnungen Kraftrichtung (radial/axial) berücksichtigen und sicherstellen, dass das zulässige Verhältnis axial/radial nicht überschritten wird und die absoluten Kräfte nicht zu hoch sind. 

        Achtung: Die Spannlager können in den Gehäusen um einen kleinen Betrag geschwenkt werden. Dies dient zur Ausrichtung der Lager vor der Montage der Welle. In keinem Fall darf es während des Betriebes, durch Verbiegung der Welle oder andere Gegebenheiten der Konstruktion, zu Bewegungen zwischen Gehäuse und Spannlager kommen. 

        Achtung: Bei Zentralschmieranlagen muss gegebenenfalls der Druck vor dem Eintritt in das Lager reduziert werden, da sonst die Deckel und Dichtungen beschädigt werden können.
    3. Vor der Montage
      1. Welle oder Bolzen müssen gratfrei sein.
      2. Alle Teile müssen sauber und staubfrei sein.
      3. Metallisch blanke Flächen nicht mit bloßen Händen berühren, Korrosionsgefahr.
      4. Die Anschraubflächen müssen eben und sauber sein.
      5. Schraubenbohrungen müssen so sein, dass beim Anziehen der Schrauben die Köpfe nicht verbiegen und die Gewinde freigängig sind und nicht das Gehäuse berühren.
    4. Montage
      1. Lager so ausrichten, dass die Wellen ohne Zwang eingeführt werden kann.
      2. Einpressen / Auspressen von Welle oder Bolzen nur mit gleichmäßigem Druck auf Innenring.
      3. Lager schmieren.
      4. Anweisung des Konstrukteurs der Maschine für das Anzugsmoment der Gehäuseschrauben und die Wellensicherung beachten.
      5. Gegebenenfalls Anleitung des Konstrukteurs der Maschine für das Vorspannen / Anstellen der Lager beachten

        Achtung: Niemals Einbaukräfte über Wälzkörper leiten (z.B. beim Einpressen des Lagers in Bohrung nie über den Innenring drücken)
        Niemals durch Hämmern oder Schlagen ein oder ausbauen.
        Niemals das Gussgehäuse auf unebenen Flächen schrauben da sonst das Gehäuse durch übermäßige Spannungen beschädigt werden kann.
    5. Prüfung nach der Montage
      1. Beweglichkeit des Lagers und der Welle prüfen.
      2. Gegebenenfalls Lossitz prüfen
    6. Transport

      Wenn die Lager in eine Maschine/Anlage eingebaut wurden und dann der Transport zum Verwendungsort erfolgen soll, muss eine geeignete Transportsicherung vorgesehen werden.
      Durch das Eigengewicht der Welle und des Rotors können bei Erschütterungen und Stößen erhebliche Kräfte auf das stehende Lager wirken, die zur Zerstörung von Wälzkörper und Laufbahnen führen können. Die Transportsicherung muss verhindern, dass die Erschütterungen beim Transport das stillstehende Lager beschädigen.
    7. Betrieb

      Die Temperatur des Bauteils muss während des Betriebes zwischen -15°C und +100°C liegen.
    8. Kontrolle:

      Es sollten folgende Punkte regelmäßig kontrolliert werden:
      • Erwärmung, Laufgeräusch und Vibrationen des Lagers während des Betriebes

      • Lagerluftzunahme, übermäßiger Verschleiß

      • Sitz der Befestigungsschrauben

      • Los- oder Festsitz der Welle

      • Beschädigung des Gehäuses

      • Sitz der Deckel und Dichtungen

    9. Schmierung

      Gehäuseeinheiten sind ab Werk mit einem Standardschmierfett für Wälzlager befüllt. Bei der Inbetriebnahme können geringe Mengen an Schmierfett austreten. Es ist sinnvoll die ausgetretenen Mengen zu entfernen.

    10. Nachschmieren

      Das Nachschmieren muss mit einer geeigneten Fettpresse erfolgen. Es muss dabei so lange Fett eingepresst werden bis eine geringe Fettmenge an der Dichtung austritt. Achtung bei Zentralschmieranlagen muss gegebenfalls der Druck vor dem Eintritt in das Lager reduziert werden, da sonst die Deckel und Dichtungen beschädigt werden können.

      Es ist sinnvoll das Lager vor längeren Stillständen zu schmieren. 

      Nach dem Schmieren Lager kurz laufen lassen und austretende Fettmengen entfernen.

    11. Nachschmierintervalle

      Eine pauschale Aussage über die Kontroll- und Nachschmierintervalle ist nicht möglich, da die sie von vielen Einflussfaktoren wie z.B. Umgebungsbedingungen Staub, Schmutz, Drehrichtung, Belastung, Temperatur etc. aber auch den Schäden die durch eine Ausfall entstehen können abhängig sind. Liegen dazu keine Erfahrungswerte vor sollte die Kontrolle täglich und vor jeder Inbetriebnahme nach einem Stillstand erfolgen.

      Fette:
      Für die Schmierung von Wälzlagern haben sich korrosionsschützende druckfeste Fette auf Lithiumbasis oder Lithiumkomplex Metallseifenfette bewährt. Bei der Auswahl des Fettes bitte auch den Betriebstemperaturbereich der Lager beachten. Die Hersteller der Fette können Sie im Einzelfall beraten.